KI & Nachhaltigkeit
Wir reden nicht nur über KI-Vorteile. Wir reden auch über die Kosten.
Der Energiehunger der KI
Eine einzelne ChatGPT-Anfrage verbraucht etwa 50-mal mehr Energie als eine Google-Suche. Das Training von GPT-3 erzeugte 552 Tonnen CO2 - so viel wie 120 Autos in einem Jahr.
Wir finden: Wer KI propagiert, muss auch über diese Seite sprechen. Nicht um Panik zu machen, sondern um verantwortungsvolle Nutzung zu ermöglichen.
Die Zahlen
Energiesparend prompten
Präzise statt iterativ
Ein guter Prompt ersetzt vier schlechte. Formulieren Sie Ihre Anfrage vollständig.
Das richtige Tool
Für einfache Übersetzungen brauchen Sie kein GPT-4. DeepL ist schneller und sparsamer.
Cachen und wiederverwenden
Speichern Sie gute Antworten. Erstellen Sie Templates für wiederkehrende Aufgaben.
Kleinere Modelle nutzen
GPT-3.5 oder Claude Haiku reichen für einfache Aufgaben - und verbrauchen weniger.
Perspektive behalten
Ja, KI verbraucht Energie. Aber: Wenn KI einen Mitarbeiter effizienter macht, spart das möglicherweise Pendelverkehr, Bürofläche, Papier. Die Gesamtbilanz kann positiv sein - wenn wir KI klug einsetzen.
Die Tech-Industrie investiert massiv in effizientere Chips und erneuerbare Energien. Der Energieverbrauch pro Anfrage sinkt ständig. Aber das entbindet uns nicht von der Verantwortung, achtsam zu nutzen.
Die Balance finden
Wir plädieren nicht für Verzicht. Wir plädieren für bewussten Einsatz. Nutzen Sie KI dort, wo sie echten Mehrwert bringt - und sparen Sie Ressourcen dort, wo es nicht nötig ist.
Häufige Fragen
Nein. Aber nutzen Sie sie gezielt. Ein gut formulierter Prompt, der das gewünschte Ergebnis bringt, ist besser als zehn Iterationen.
Kleinere Modelle verbrauchen weniger. Claude Haiku, GPT-3.5 oder spezialisierte Tools wie DeepL sind effizienter als die großen Modelle.
Google, Microsoft und Amazon haben sich zu CO2-Neutralität verpflichtet. OpenAI und Anthropic arbeiten an effizienteren Modellen. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung - aber sie ist noch nicht am Ziel.